Man könnte langsam den Eindruck bekommen, die Astrophotographie sei bei mir völlig untergegangen. Das Gegenteil ist allerdings der Fall, daher zeige ich heute zwischendurch mal wieder ein paar Bilder für die, die es interessiert. Ein Klick führt jeweils zur Originaldatei in voller Größe:

 

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1. Mond und Jupiter, Dortmund, 10. April 2017, 22:41 UTC+2.
In der Vollversion sind rechts oberhalb des Planeten noch Io, Ganymed, Europa und – wenn man genau hinschaut – Callisto als winzige helle Punkte sichtbar.
Fotografiert mit einer Canon 1200D und einem EF70-300mm f/4-5.6 IS USM bei Brennweite 150, f/5.0, 1/13s und ISO 800

Es war nicht ganz einfach, ein Wolkenloch zu erwischen und gleichzeitig die Belichtung so hin zu bekommen, dass sowohl unser Mond als auch Jupiter mit seinen eigenen Monden gut zu erkennen ist. Das Streulicht von den Wolken tat noch sein Übriges dazu, daher freue ich mich um so mehr, dass diese Aufnahme trotzdem gelang.

 

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2. Abnehmender Mond, Dortmund, 14. November 2017, 06:50, UTC+1
Fotografiert mit einer Canon 1200D und einem Skywatcher Maksutov MC 127/1500,
1/13s, ISO 200.

Hier sind nur noch ca. 15% der Mondfläche durch die gerade aufgehende Sonne beleuchtet. Das macht das Fotografieren etwas schwieriger, da man länger belichten muss und daher das Seeing einen größeren Einfluss erhält.

 

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3. Zunehmender Mond, Dortmund, 26.05.2017, 22:24 UTC+2
Fotografiert mit einer Canon 1200D und einem Skywatcher Maksutov MC 127/1500,
1/50s, ISO 200

Je mehr der Mond zunimmt, desto weiter kann man die Belichtungszeit reduzieren. Allerdings gibt es mit dem immer heller werdenden Mond auch immer weniger Kontraste, was man auf der rechten Bildhälfte deutlich sieht.

 

Natürlich sind diese drei Aufnahmen nur eine Auswahl aus den letzten anderthalb Jahren. Der Rest findet sich in meinem entsprechenden Flickr-Album bzw. -Account.